Mittwoch, 2. Februar 2011

Standortvorteil II

Die juristischen Berufsorganisationen Deutschlands und Frankreichs haben eine Initiative für kontinentaleuropäisches Recht gestartet, über die die FAZ berichtet. Das kodifizierte Recht stemmt sich gegen die angelsächschische Übermacht und bringt dafür eine Menge guter Argumente: es sei durch die Kodifizierung leichter zugänglich, berechenbarer, das Prozessrecht sei effizienter und damit kostengünstiger, der Eigentumsschutz sei durch Grundbücher und Handelsregister besser und schließlich: "unser" Recht sein ein Recht der Freiheit, erkämpft gegen absolutistische Monarchen, das auf Vertragsfreiheit statt Bevormundung setze.

Ob das kontinentaleuropäische Recht damit aus seinem Dornröschenschlaf erwacht, wie die FAZ fragt? Meine These: wenn es auch auf englisch (und damit international) angewendet werden kann und nicht nur auf deutsch oder französisch. A knight will have to come and kiss it...

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