Mittwoch, 26. Juni 2013

Blick in die Gegenwart

Das "Manager Magazin" wird gerne als die "Gala" der deutschen Vorstandsetagen bezeichnet: Mit einer Mischung aus Personalisieren, Skandalisieren und Übertreiben; mit Fotos von Machern mit kantigem Kinn, meist von schräg unten fotografiert; mit der beliebten Mischung aus Klatsch und Tratsch, (falscher) Schadenfreude und (auch falschem) Heldentum; und mit dem angeblichen Blick durchs Schlüsselloch ins Leben der mächtigen Wirtschaftsbosse. Aber: immer durchrecherchiert, immer hart an der Kante zur Tendenz, nie wirklich richtig aber auch nie ganz falsch (honi soit, qui à JUVE y pense...).

In der jüngsten Ausgabe wird über die "Anwaltsschwemme" berichtet, mit markigen Worten und viele Zitaten. Auch der Autor des WenzDay kommt zu Wort, das soll der Leserschaft nicht vorenthalten werden. Wer meint, das alles schon einmal gehört zu haben, der...
1. ...studiert entweder an der richtigen Hochschule oder...
2. ...liest diesen Blog regelmäßig oder...
3. ...liest den Newsletter der Bucerius Law School.

Quintessenz: es gibt nicht zu viele Anwälte; es gibt zu viele, die nicht gut genug für das ausgebildet sind, was der Beruf von ihnen verlangt. Heute schon, und in Zukunft noch viel mehr.

Kommentare:

  1. Wenn schon eine französische Wendung, dann bitte auch richtig: "Qui à JUVE y pense" ist doppelt gemoppelt. Das "y" ersetzt bekanntlich "à etc.", also entweder "qui y pense" oder "qui pense à JUVE". Und ohne Komma. Ansonsten besser beim Deutschen belassen, wenn man sich nicht sicher ist.

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    1. Danke :-) Genau so ist es!

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  2. Wenn ich das meinem Französisch-Lehrer erzähle... Vielen Dank für den Hinweis, ich lasse "das Falsche" dennoch oben stehen, damit man den Kommentar versteht.

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  3. http://www.newrepublic.com/article/113941/big-law-firms-trouble-when-money-dries

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